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| Thomas |
Heute ist ging es leider retour. Um dies hinauszuzögern schliefen wir heute lange, badeten noch ausgiebig und aßen noch eine Kleinigkeit zu Mittag ehe unser letztes Anker-Auf-Manöver erfolgte. Noch im Windschatten der Insel Kythnos wurden die Segel gesetzt und wir starteten unsere letzte Etappe hart am Wind Richtung Nordost. Da der Wind mit 20 bis 25 Knoten seit gestern früh blies hatte sich bereits eine Welle von rund 1,5m aufgebaut. Da diese Wellen etwa 45 Grad zu unserem Kurs verliefen stampften wir uns ein und kamen kaum voran (3-4kn). So entschlossen wir uns trotz schönem Wind zu motoren. Aber auch dies war eine sehr feuchte und schaukelige Angelegenheit. Die Kinder saßen dabei unter der Sprayhood und lachten wenn die erwachsenen Rudergänger wieder einmal eine Welle voll abbekommen hatten. Nachdem so Thomas, Astrid und ich schön geduscht wurden bogen wir in den Makronisos-Kanal ein, in welchem sich die See endlich etwas beruhigte und wir das Schiff etwas aufräumen konnten. So erreichten wir nach nun 3 Wochen wieder den Ausgangspunkt unserer Reise und packten unsere Taschen da es morgen früh wieder über Athen heimwärts geht.
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| Martin und Robert beim fischen |
Endresümee diese Urlaubes:
Gesamt haben wir in der 3 Wochen 262sm zurückgelegt - Davon 180 unter Motor und 82sm unter Segel.
Die befürchteten Probleme, dass den Kindern langweilig wird gab es nie. Selbst bei langen Motorpassagen war alles kein Problem - Notfalls wurde der portable DVD-Player aktiviert und die Kinder waren glücklich und beschäftigt. Auch das Thema Sicherheit war mit den Kindern kein Problem. Es wurde von Ihnen ohne murren akzeptiert, dass bei gewissen Situationen die (Feststoff-)Schwimmwesten anzulegen sind und die Lifeline eingepickt werden muss. In einer Bucht wurden die Schwimmwesten von dern Kindern sogar getestet und Sie waren über deren Funktionsweise begeistert.
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| ... und die gefangenen Tiere |
Astrid und ich waren über die perfekte Harmonie und Arbeitsteilung begeistert. Sie konnte Ihr Segel-Knowhow gewaltig aufpolieren und auch schwierigere Manöver konnte Sie ohne Probleme bewältigen. Dadurch war es natürlich auch für mich lockerer und ich konnte mich mehr den Kindern widmen.
Damit die Kinder von diesem Urlaub eine bleibende Erinnerung haben, haben wir Ihnen ein Tagebuch gebastelt, in welches Sie täglich Ihre Erlebnisse eingetragen haben. Zu Hause wird dieses dann noch mit Fotos aufgebessert....
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| Unsere Route 2010 |
Weiters hat sich auch diesmal folgendes wieder bestätigt: Nach der ersten Woche hat man sich ans Boot gewöhnt, nach der zweiten beginnt man zu relaxen und ab der dritten Woche schaltet man richtig ab. Daher sollten immer zumindest 2 Wochen am Stück gesegelt werden....
Auf die Frage ob es den Kindern gefallen hat antwortete Robert: "Ja, der Urlaub war schön. Können wir nächstes Jahr 5 Wochen fahren...."
PS: Danke an Helmut Bogner welcher mich zu diesem Blog animiert hat...
http://onotoa.blogspot.com/
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| Die Stammcrew: Astrid, Michi, Robert und Martin |
Wir sind schon gespannt auf die Erlebnisse 2011....liebe Gruesse aus Kreta,
AntwortenLöschenHelmut+Sylvia