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| Kinderanimation: Wellenhüpfen |
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| Astrid beim Ankersetzen |
Was für eine Nacht - Um 5 Uhr kamen plötzlich heftige Böen aus Nord und der Anker begann leicht zu slipen. Bei den heftigsten Böen drohte das Heck auf den Steg gedrückt zu werden. So beschloß ich sicherheitshalber abzulegen und und frei ankernd in die Bucht zu verlegen - Mit genug Platz zum schwojen. Also lichtet ich in einer Blitzaktion den Anker und setzte in Neu vor dem Iztuzu Beach - Platz war genug - Wir waren das einzige Boot am mehrer Kilometer langen Strand ;o)
Nun konnten wir in Ruhe unseren Schlaf fortsetzen...
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| Man beachten die Geschwindigkeit... |

Nach einem etwas längeren Schlaf, Frühstück und einem Bad starten wir unseren Weg zurück Richtung Göcek. Da mittlerweile der Wind wieder eingeschlafen war motorten wir entlang der Küste zuerst bis Baba Adasi. Laut meinem Küstenhandbuch liegt dort die nächste Möglichkeit notwendige Nahrungsmittel zu besorgen. Dort angekommen war der Anker rasch ausgebracht und wir alle setzten mittels Dinghy zum Strand über. Da die Kinder Sandspielen wollten und ich gerne einen Blick auf das Boot haben wollte übernahm ich die Kinder und Thomas und Astrid gingen einkaufen. Der Strandabschnitt and welchem wir anlandeten war der Zugangsbereich des
Magic Live Clubs Sarigerme und so flitzten häufig Hobby Cats und kleine Jollen hin und her. Die Kinder waren dank des Sandstrandes auch wieder happy. Und da der Wind ständig zunahm war ich nicht unglücklich die SALAM im Blick zu behalten.

Nach etwa einer Stunde kamen Thomas und Astrid vom Einkauf retour und wir konnten den Rückweg antreten. Doch in der Zwischenzeit war der Wind derart stark und dadurch die Wellen am Strand hoch, dass es gar nicht mehr so einfach war uns einigermassen "trocken" zurückzubringen. Zusätzlich sprang natürlich gerade jetzt der Motor nicht an... Hmmm, die Ursache lag in der Bezinzufuhr welche aufgegangen war... Ein netter Aufpasser vom Magic Life half uns aber dann doch das Boot in den Wellen zu halten bis ich den Motor starten konnte. Auch das Anlanden an der SALAM war nun schon ganz schön schaukelig - Geschätzte 3/4m Welle im Dinghy... ;o)

Aber alle kamen problemlos an Bord der SALAM, auch die Nahrungsmittel konnten unbeschadet umgeladen werden und das Dinghy wieder wie gewohnt verstaut werden. Nun war Zeit Mittag zu Essen. Hierbei bekamen wir kurz Besuch von einer österr. Frau und Ihrem Sohn, welche "unsere" SALAM unter der österreichischen Flagge sahen und nur kurz "Hallo" sagen wollten. Nach dem Essen war es Zeit unseren Weg Richtung Süden fortzusetzen. Da der Wind nun mit 18-22 Knoten bließ setzten wir rasch die Segel und "flogen" dahin - Topspeed 9,5 Knoten - Wau ;o)
So kamen wir rasch südostwärts und erreichten wieder den Golf von Fethyie wo der Wind wieder einschlief. Auf Wunsch der Kinder steuerten wir erneut die "Hündchenbucht" unter Motor an und legten diesmal direkt am wackeligen Steg des Besitzers an. Dieser freute sich auch das wir wiederkamen und lud uns an am Abend zu gegrillten Fisch ein.