Freitag, 13. Juli 2012

Zurück nach Göcek - Ende des Törns

Route 2012 - Die 1. Runde in den Osten fuhren nur wir 4, die 2. Runde in den Westen mit Thomas & Selina


Heute ist unser letzter Tag auf See da leider unser Urlaub zu Ende geht.

Daher haben wir noch einmal so richtig das Ambiente ausgekostet und den Vormittag im Wasser verbracht. Erst am Nachmittag traten wir unsere letzte Etappe retour nach Göcek an, wo wir natürlich zuerst die Tankstelle und die Absaugstation für den Fäkalientank besuchten.

Danach ging es zurück in die Marina und die Übergabe des Bootes war rasch erledigt.
Abkühlung unterwegs...

Zusammenfassung des Töns 2012:

Mit der Katamaran SY SALAM von Ecker Yachting und dem Stützpunkt in Göcek waren wir höchst zufrieden und würden wir sofort wieder buchen.

In unseren 2 Wochen legten wir insgesamt 156,5sm zurück - 47,5sm davon unter Segeln.

Die maximale Windgeschwindigkeit waren rund 23 Knoten. Zumeist hatten wir aber leider weniger als 10 Knoten Wind.

Insgesamt verbrauchten wir 93 Liter Diesel.


Donnerstag, 12. Juli 2012

Tomb Bay

Heute Vormittag genossen wurde mal richtig lange geschlafen, dann ausgiebig gebadet, geschnorchelt und Wasserfrisbee gespielt und die Kinder spielten natürlich erneut mit den Hundewelpen. Erst nach den Mittagessen verabschiedeten wir uns von unserem Freund und lichteten den Anker.

Da der Wind perfekt war wurden rasch die Segel gesetzt und Kurs nach Norden abgesetzt. Wir flitzten mit 7-10 Knoten Nordwärts und erreichten nach knapp einer Stunde die Tomb Bay welche auch für Ihre Feldengräber bekannt ist.

Hier wurde erneut gebadet und Thomas und Selina wollten Ihre Rettungswesten testen...

Am Abend gingen wir zur einzigen Taverne der Bucht und aßen wie immer vorzüglich - Aber wie überall nicht billig...

Nach dem Abendmahl wurde dann wie immer ein Kartenspiel-Abend zelebriert und so klang wieder ein wunderschöner Tag aus....


Und wie jeden Abend ein Spieleabend...

Mittwoch, 11. Juli 2012

Zurück zur Hündchenbucht

Kinderanimation: Wellenhüpfen
Astrid beim Ankersetzen
 Was für eine Nacht - Um 5 Uhr kamen plötzlich heftige Böen aus Nord und der Anker begann leicht zu slipen. Bei den heftigsten Böen drohte das Heck auf den Steg gedrückt zu werden. So beschloß ich sicherheitshalber abzulegen und und frei ankernd in die Bucht zu verlegen - Mit genug Platz zum schwojen. Also lichtet ich in einer Blitzaktion den Anker und setzte in Neu vor dem Iztuzu Beach - Platz war genug - Wir waren das einzige Boot am mehrer Kilometer langen Strand ;o)
Nun konnten wir in Ruhe unseren Schlaf fortsetzen...

Man beachten die Geschwindigkeit...
Nach einem etwas längeren Schlaf, Frühstück und einem Bad starten wir unseren Weg zurück Richtung Göcek. Da mittlerweile der Wind wieder eingeschlafen war motorten wir entlang der Küste zuerst bis Baba Adasi. Laut meinem Küstenhandbuch liegt dort die nächste Möglichkeit notwendige Nahrungsmittel zu besorgen. Dort angekommen war der Anker rasch ausgebracht und wir alle setzten mittels Dinghy zum Strand über. Da die Kinder Sandspielen wollten und ich gerne einen Blick auf das Boot haben wollte übernahm ich die Kinder und Thomas und Astrid gingen einkaufen. Der Strandabschnitt and welchem  wir anlandeten war der Zugangsbereich des Magic Live Clubs Sarigerme und so flitzten häufig Hobby Cats und kleine Jollen hin und her. Die Kinder waren dank des Sandstrandes auch wieder happy. Und da der Wind ständig zunahm war ich nicht unglücklich die SALAM im Blick zu behalten.

Nach etwa einer Stunde kamen Thomas und Astrid vom Einkauf retour und wir konnten den Rückweg antreten. Doch in der Zwischenzeit war der Wind derart stark und dadurch die Wellen am Strand hoch, dass es gar nicht mehr so einfach war uns einigermassen "trocken" zurückzubringen. Zusätzlich sprang natürlich gerade jetzt der Motor nicht an... Hmmm, die Ursache lag in der Bezinzufuhr welche aufgegangen war... Ein netter Aufpasser vom Magic Life half uns aber dann doch das Boot in den Wellen zu halten bis ich den Motor starten konnte. Auch das Anlanden an der SALAM war nun schon ganz schön schaukelig - Geschätzte 3/4m Welle im Dinghy... ;o)

Aber alle kamen problemlos an Bord der SALAM, auch die Nahrungsmittel konnten unbeschadet umgeladen werden und das Dinghy wieder wie gewohnt verstaut werden. Nun war Zeit Mittag zu Essen. Hierbei bekamen wir kurz Besuch von einer österr. Frau und Ihrem Sohn, welche "unsere" SALAM unter der österreichischen Flagge sahen und nur kurz "Hallo" sagen wollten. Nach dem Essen war es Zeit unseren Weg Richtung Süden fortzusetzen. Da der Wind nun mit 18-22 Knoten bließ setzten wir rasch die Segel und "flogen" dahin - Topspeed 9,5 Knoten - Wau ;o)
So kamen wir rasch südostwärts und erreichten wieder den Golf von Fethyie wo der Wind wieder einschlief. Auf Wunsch der Kinder steuerten wir erneut die "Hündchenbucht" unter Motor an und legten diesmal direkt am wackeligen Steg des Besitzers an. Dieser freute sich auch das wir wiederkamen und lud uns an am Abend zu gegrillten Fisch ein.








Dienstag, 10. Juli 2012

Kaunos und nochmals Iztuzu Beach

Heute Morgen holte uns pünktlich unser Ausflugsboot ab - Ein Boot wo schätzungsweise 40 Personen Platz hätten wurde nur durch uns 6 befüllt. Als Rundergänger fungierte ein geschätzt 16 jähriger Junge - Sein Vater saß hinten gemütlich und laß Zeitung...

Am Weg zum Dalyan Flußdelta wurde kurz eine Höhle besucht. Der nächste Halt war bereits im Flußdelta zum "Turtle-Watching". Das Delta und der Strand sind eine der wenigen Brutplätze der Karettschildkröte im Mittelmeer und daher stark geschützt. Die Schildkröten wurden hier durch Futter angelockt - Schon Super, wenn hier so ein riesen Trumm (ca. 1m) plötzlich aus dem Nichts auftaucht...

Karettschildkröten bei der Fütterung
Nun ging es weiter durch den mäanderförmige verwinkelte Flußlauf bis nach Kaunos, eines einst sehr bedeutenden Handelshafen welcher durch Versandung und Krankheiten (veraursacht durch Erreger des Sumpfgebietes) dem Untergang geweiht war. Also erkundeten wir nun Kaunos bei brütender Mittagshitze. Genial. Alle waren begeistert. Aber alle waren auch bedingt durch die Hitze sehr rasch müde - Also wurde bald der Rückweg angetreten. Am "Eingang" zu Kaunos gab es glücklicherweise "lebensrettendes" Eis welches natürlich sofort "erbeutet" wurde...  ;o)

Als nächster Halt war von der Agentur der Iztuzu Beach geplant - Aber da wir selbst per Boot diesen besuchen konnten ließen wir dies aus und fuhren zurück zu unserer SALAM. Nun rasch etwas gegessen und dann verlegten wir die SALAM selbst zum Iztuzu Beach und badeten bis am späten Abend. Nachdem auch alle Fähren von Fährenanleger bei der Insel Delikada abgelegt hatten und erst morgen Mittag wieder erwartet werden haben wir uns für die Nacht dorthin verlegt. Ein netter Fischer half uns dabei beim Anlegen.

Eine lustige Gegebenheit ereignete sich noch heute Abend:
Es kam ein "Ausflugsboot" und ein junger Mann brachte einen Hasen (!) und Salat (welches beides in einem Kübel war und auf einer Rettungsweste platzier war) schwimmend zur Insel Delikada. Dort wurde der Hase freigelassen und der Salat verteilt. Plötzlich kamen viiiiele Hasen und futterten den Salat. Astrid versuchte den Zweck der Aktion zu erfragen, aber trotz Zeichensprache war dies nicht wirklich von Erfolg gekrönt...









Hasentransport


Montag, 9. Juli 2012

Iztuzu Beach und Ekincik Koyu


Nach einer ruhigen langen Nacht, einem genüßlichen Frühstück und einem kurzen Band ging es heute weiter entlang der Küste Richtung Nord-West. Kaum waren wir aus der Abdeckung der Bucht bließ es mit achterlichen 10 Knoten und wir konnten rasch die Segel setzen. Nach einer 1/2 Stunde drehte plötzlich der Wind auf Nord und legte etwas zu und wir mussten hart am Wind segeln welches aber alles unsere Geschwindigkeit massiv steigerte. :o) Zusätzlich drehte der Wind entlang der Strecke immer zu unseren Gunsten und wir konnten immer unser Ziel direkt anlegen. Als Maximalgeschwindigkeit konnten wir 8,1 Knoten messen was mich natürlich glücklich machte...

Knapp vor 3 Uhr errreichten wir den Iztuzu Beach (Turtle Beach am Dalyan Flußdelta) und gingen vor Anker. Rasch schwammen wir zum Strand und alle waren glücklich - Endlich ein Sandstrand...
Es wurden Burgen gebaut und diese mit Sandwällen vor den Wellen "beschützt". Auch wurden  "Schutzkörbe" bestaunt, welche von den Rangern als Schutz über neue Schildkrötennester gestellt werden.

Am Abend fuhren wir weiter in die geschützte Bucht Ekincik Koyu um dort unsere Vorräte aufzufüllen und Abendzuessen. Einfach lecker aber wie immer nicht billig. Da von dieser Bucht alle Ausflugsboote in das Dalyan Flußdelta starten suchten wir noch die hiesige Agentur auf um für morgen einen Ausflug zu buchen. Hierbei war uns der nette Restaurantbesitzer behilfreich. So buchten wir noch  Spätabends für den kommenden Tag für uns ein eigenes Boot, welches uns über das Delta nach Kaunos bringen soll - 200 TL kostete dies für uns 6 und wir werden direkt vom Boot abgeholt und können "unsere" SALAM in der geschützten Bucht liegen lassen.

Sonntag, 8. Juli 2012

Gökgemile Koyu

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer kurzen Baderunde ging es heute auf "hohe" See. Leider war absolut kein Wind wodurch wir wieder den Motor benutzen mussten.

So ging unser Kurs erst Südost, dann durch den Kanal zwischen Tersane Adasi und Domuz Adasi  Südwärts hindurch und weiter Südwest entlang der Küste hinaus aus dem Golf von Fehiye. Wir rundeten das Huk von Kortoglu nach Westen und weiter entlang der Küste bis in die tiefe Bucht im Osten in der Gökgemile Koyu welche laut Google sehr vielversprechend aussah. Leider war aber durch den Westwind der letzten Zeit hier viel Schmutz in die Bucht getrieben und wirkte daher nicht wirklich einladend. Daher suchten wir uns eine Alternative und fanden diese in einer sehr kleinen & netten Bucht im Norden dieser großen Bucht
(+36° 38.5182' N, +28° 50.5758'E).

Selina übt sich als Rundergängerin
Hier genossen wir das Wasser und ich ging heute mit Martin sehr ausgedehnt Schnorcheln. Am Abend genossen wir unsere Einsamkeit und spielten bis spät am Abend mit den Kindern Karten.



"Unsere Bucht" in Gökgemile Koyu




Samstag, 7. Juli 2012

Thomas & Selina

D-Marin Marina Göcek
Heute ging es ging es "frühmorgens" los. Bereits um 8:15 Uhr lösten wir den Anker, Frühstückten unterwegs und legten ein Stunde später in der D-Marin-Marina in Göcek an.
Warum: Weil wir als Crewerweiterung Thomas & Selina für die kommende Woche erwarteten.

Bereits im Hafen bekamen wir von Thomas eine SMS das Sie bereits gelandet sind und nun am Weg zur Marina sind - Unser Jungs freuten sich schon auf die Abwechslung...

Währendessen macht Astrid & ich etwas "Klar Schiff" um unseren Gästen nicht mit Chaos zu überraschen. Natürlich nutzten wir auch die Möglichkeit Wasser zu bunkern und etwas die Batterien zu laden. Als Selina & Thomas per Taxi ankamen lotsen unsere Jungs die beiden rasch auf das Schiff. Nun ging ich rasch gemeinsam mit Thomas zum Ecker-Stützpunkt, welche bereits in der Zwischenzeit das neue Permit vorbereitet hatten. Anschließend stand der Großeinkauf an der Tagesordnung um alles notwendige für die kommenden Tagen an Nahrungsmittel zu bunkern und dieses "geordnet" im Schiff zu verstauen. Da es mittlerweile Mittag war und wir alle Hunger hatten beschlossen wir noch einen Snack in einem Marina-Lokal zu uns zu nehmen.

So gestärkt ging es nun erstmals mittels Motor hinaus in den Golf von Fethiye mit Kurs Süd. In der Bucht Sirallibük Koyu (+36° 41.9418' N, +28° 52.6903'E) fanden wir einen geeigneten Ankerplatz und genossen erstmals gemeinsam das (gar nicht so) "kühle Nass".







Freitag, 6. Juli 2012

Boynuz Bükü

Das passiert, wenn man in ein Boot springt :o)
Heute Nacht ging 2x der Batteriealarm los. Das erste Mal quittierte ich Ihn nur, beim zweiten mal schaltete ich alle Stromfresser wie z.B. den Kühlschrank ab. Dann kehrte endlich wieder Ruhe in das Schiff. Scheinbar haben wir die Batterien doch etwas zu überstrapaziert. Aber in der Früh erholten sich die Batterien dank der Solarpanele  rasch wieder.

Langsam geht es retour Richtung Göcek - Aber nicht weil es heimgeht sondern um Thomas & Selina morgen in Göcek anzuholen.

Nächtliche Rückfahrt zur SALAM mit dem Dinghy
Daher genossen wir heute Vormittag nochmals "unsere" Hündchenbucht und gleiteten dann langsam unter voller Raumschot-Besegelung Nordwärts.

In der Bucht Boynuz Bükü (+36° 42.7007' N, +28° 53.7225'E) kehrten wir heute ein und ankerten in der Mitte der Bucht. Wieder einmal genossen wir das Meer bis am späten Abend und fuhren dann indas Restaurant der Bucht - Auch sehr gut aber auch nicht billig. Zusätzlich wieder viele Wespen die das Essen erschwerten...

Donnerstag, 5. Juli 2012

Über Gemiler Reede zur Hündchenbucht - Südbucht im Golf von Fethiye

Nach einer guten Nacht starteten wir zu einer Besichtigungstour zur Insel Gemiler Adasi. So ankerten wir nach einer kurzen Anreise im Kanal zwischen Gemiler Adasi und dem Festland. Da Astrids Bein noch immer stark geschwollen ist und schmerzt verzichtete Sie auf den Landgang. Also startete ich mit den beiden Jungs alleine...

Es gibt einen "offiziellen" Landungssteg im Nordwesten der Insel an welchem eine Erhaltungsgebühr eingehoben wird (8 Lira pro Erwachsener, die Kinder waren frei) - Wenn Kultur nur immer so günstig wäre... ;o)
Gemiler Adasi war im Mittelalter ein klerisches Zentrum und ist daher berühmt für Ihre viele Kirchen. Wir 3 "Männer" marschierten eine große Runde zwischen vielen byzantinischen Ruinen und waren begeistert.

Zurück am Boot gönnten wir uns ein leckeres Mittagessen bevor wir die heutige Überfahrt in die Südbucht des Golfes von Fethiye starteten. Der Wind war ideal und so rauschten mit Kurs NW unter Segel mit bis zu 7 Konten dahin. Teilweise spritzen die Wellen am Bug hoch - Das das gefiehl den Jungs am Besten.

Doch 1,5 Seemeilen vor der Kanaldurchfahrt bei Domuz Adasi war plötzlich von einer Sekunde zur nächsten der Wind weg - Also Segel weg und weiter unter Motor...

Zuerst dachten wir die Bucht Kapi anzusteuern, aber viele Boote in der Bucht schreckten uns ab. So fuhren wir weiter und fuhren bis in die südlichste Bucht des Golfes (+36° 38.2384' N, +28° 52.7257'E). Bei der Einfahrt in die Bucht fällt sofort eine riesige Möwe gebaut aus weißen Steinen am Hang auf. Super. Sobald das Boot sicher vertaut war folgte der Sprung ins klare frische Wasser und wir spielten mit der Frisbee im Wasser. Danach erfolgte die Landerkundung, bei welcher Robert nicht mit wollte - Auch ok.
Wir schwammen bis zu einem wackeligen Steg an welchem eine Yacht befestigt war und gingen vorbei an einer luftigen Behausung. Sofort wurden wir von einem sehr freundlichen Einheimischen angesprochen welcher uns ganz stolz seinen Hundenachwuchs präsentierte. Martin war überglücklich und spielte mit den Hunden. Und dann kam auch noch eine Schildkröte vorbei...



Mittwoch, 4. Juli 2012

Kalevezi Koyu

Heute morgen rutschte Astrid beim lösen der Landfeste am Felsen aus und verstaucht sich den Fuß. Sch....

So steuerten wir nur in die Nachbarbucht Kalevezi Koyu an. Die Beschreibung meines Küstenhandbuch offerierte uns hier ein Restaurant. Als wir die kleine Westbucht von Kalevezi Koyu ansteuerten kam sahen wir, daß bereits etliche Yachten und Gullets in der Bucht lagen. In der Einfahrt kam uns ein kleines Boot des Restaurants entgegen und half uns den Anker so zu setzen, dass wir keine anderen Anker blockierten. Danach übernahm er für uns die Landfeste und belegte Sie an den Felsen und fragte, ob wir für den Abend gleich einen Tisch reservieren wollen. Da wir flexibel sein wollten lehnten wir ab. Wirklich ein tolles Service...

Im Laufe des Tages kamen und gingen viele Gullets - Es stellte sich heraus das hier kalte Quellen in das Meer fließen und diese Bucht hierfür bekannt ist (Cold Water Bay). Doch am Abend kehrte Ruhe ein und es blieben "nur" viele Yachten über.

Wir besuchten das Restaurant und bekamen  gerade noch einen Platz - Der Rest war reserviert... Uff, Glück gehabt - Das nächste mal doch besser gleich reservieren. Das Restaurant lag hoch über der Bucht und bot einen herrlichen Überblick. Auch das Essen war wirklich ausgezeichnet, wenn auch nicht gerade billig - Für uns 4 Personen
(3 Hauptspeisen) bezahten wir stolze 85 Euro.

Satt und zufrieden ließen wir den Abend mit einem Spieleabend ausklingen.




Dienstag, 3. Juli 2012

Ülüdeniz

Was für eine Nacht....
Es blies von 3:30 bis 6:30 deart heftig, dass ich aus Sicherheitsgründen eine Nachtwache einlegen musste. Man war ich froh über den gestern Abend noch sicherheitshalber ausgelegten Zweitanker...

Um doch noch etwas Schlaf abzubekommen haben wir heute wieder mal länger geschlafen, gefaulenzt, relaxt....
Als wir um 11 ablegen wollten erlebten wir eine Überraschung - Der ausgebrachte Zweitanker hatte sich derart tief eingegraben das wir Probleme beim Bergen hatten. Wir schufteten rund 30 Minuten bis wir ihn endlich wieder an Bord hatten - wir mussten ihn mit der Unterstützung der Maschine "ausbrechen" und anschließend "durfte" ich ihn per Hand heben.

Als "Belohnung" passierten wir "Gemiler Reede" ganz langsam und bewunderten die historischen Bauten. Danach bogen wir in die Einfahrt zu Ülüdeniz ab und ankerten mit Landfeste südwestlich der Landzunge. Im Zuge der kommenden Stunden legten sich noch viele andere Yachten und Gullets neben uns. Wir nutzten jedenfalls die Gelegenheit und schwammen zum Sandstand und teilen uns dieses Vergnügen mit Hunderten Anderen....
Hier wäre es eigentlich wirklich schön, wenn es nicht sooo überlaufen wäre.

Nach etwa 2 Stunden hatten wir genug vom Massentourismus und wir zogen uns auf unser Boot zurück - Dort ist man doch viel ungestörter. Gegen Abend leerte sich dann auch noch der Stand als auch unser Ankerplatz und wir konnten eine einsame Nacht genießen. So gefällt es uns...

Stilleben an Bord...

Montag, 2. Juli 2012

Gemiler Adasi

Den heutigen Vormittag haben wir "nur" gefaulenzt und das Meer genossen - Ideal um all die Restgedanken vom Büro- bzw. Schulalltag zu vergessen...

Nach dem Mittagessen liefen wir aus, setzten dank "brauchbaren" Wind die Segel und kreuzten aus derm Golf von Fethiye. Auch die Kinder waren happy - Dank des Kreuzkurses schaukelten wir schön durch die Wellen - und Dank Katamaran hatte jedes Kind einen eigenen Platz am Bug in der ersten Reihe... Bei jeder Welle wurde vor Freude gejubelt und Vergleichsmessungen ansgestellt wer mit den Beinen tiefer eintauchte bzw. höher nassgespritzt wurde. 

Umso weiter wir aus dem Golf kamen unso leichter wurde auch der Wind - Wir hatten hier einfach eine passende Winddüse im Kanal. Plötzlich war der Wind dann ganz weg, also blieb uns nichts anderes übrig als den letzten Rest der Strecke unter Motor zurückzulegen.

Vor Gemiler Adasi passierten wir die Insel Karacaören Adasi auf welcher historische verfallene Bauten zu sehen waren. Noch war uns nicht für Exkursionen und so steuerten wir die innerste Bucht westlich von Gemiler Adasi um den Abend mit Badespass zu verbringen.

Während wir an Land schwammen wurde mir plötzlich warm - Die Leine an der ich den Bootschlüssel angebunden hatte war aufgegangen und der Schlüssel war weg - Kurze Panik stieg in mir auf.... Doch dann der erlösende Blick und ich sah den Schlüssel - dank Auftriebskörper - Nahe beim Schiff schwimmen - Er musste sich bereits beim Sprung ins kühle Nass gelöst haben.... Rasch den Schlüssel geborgen und die Welt war wieder in Ordnung...

Hier war auch ein wunderschöner Strand, doch ich verstehe manche Besucher nicht - Hier am schönen Strand wurden tatsächlich einfach Müllsäcke zurückgelassen - Wer bitte macht so etwas?

Da die abendliche NAVTEX-Empfang 5 Bft. für die Nacht ankündigte legte ich den Zweitanker aus um beruhigt schlafen zu können - Was sich als gut herausstellte, da unser Boot um 3:30 früh von heftigen Böen aus allen Richtungen getroffen wurde - Aber dank meiner ausgelegten 2 Anker und 2 Landfesten lagen wir wirklich sehr sehr sicher...